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Hintergrund

Für Kraftfahrzeuge haben sich Navigationssysteme auf Basis von GPS in der Breite durchgesetzt. Mit Hilfe dieser Systeme werden dem Fahrer nicht nur optimale Routen angeboten, er erhält je nach Ausbaustufe eine Fülle von weiteren Informationen.

 

Über den Individualverkehr hinaus ist auch in den öffentlichen Personenverkehr Informationstechnik eingezogen, die Routenoptimierung auf der Grundlage von Fahrplan-Datenbanken zulässt. Der individuelle Reisende kann sich z. B. eine optimale Route von einem Start- und einem Zielbahnhof ggf. mit Angaben zum Umsteigen in Zwischenbahnhöfen zusammenstellen lassen.

 

Wenn auch solche und andere Unterstützungen für Menschen mit körperlicher Behinderung und ältere Bürger, aber auch für Mütter/Väter mit Kinderwagen, von hohem Wert sind, fehlen in der Altagspraxis Mobilitätshilfen, die folgende Leistungsmerkmale vereinen:

  • Berücksichtigung aller für eine Folge einzelner Abschnitte mit einer gesamten Mobilitätskette relevanten Bewegungseinschränkungen in Abhängigkeit vom individuellen Grad körperlicher oder altersbedingter Behinderung
  • Berücksichtigung der Heterogenität von Mobilitätsketten im urbanen Alltag, d. h. der jeweiligen Zusammensetzung dieser Ketten aus Fußwegen bzw. Fahrten z. B. mit dem Rollstuhl, Fahrten mit verschiedenen öffentlichen Nahverkehrsmitteln oder mit einem Taxi und damit im Zusammenhang natürlich auch der Probleme bei unvermeidlichen Verkehrsmittel-Wechseln
  • Eröffnung von vielfältigen Mobilitätsketten zur Formulierung von Anforderungen an eine Mobilitätskette gegenüber einer IT-basierten Navigationslösung, insbesondere zu zeitlichen Randbedingungen
  • Automatische Optimierung einer gesamten Mobilitätskette nach individuellen Bedürfnissen unter Berücksichtigung vielfältiger Restriktionen
  • Ermöglichung der eigenen Eingabe relevanter Informationen zur Navigation, z. B. zur Eröffnung einer Fußgänger und Rollstuhlfahrer behindernden Baustelle, in das System